Ausleitung und Entgiftung

Ausleitende Therapien sind bei Krebspatienten besonders wichtig. Schon der Tumor selbst produziert Substanzen, die das umliegende Gewebe schädigen und die Immunreaktion gegen das Tumorgewebe hemmen. Hinzu kommt biologisch wirksam werdender Stress nach Konfrontation mit der Diagnose und die Sorge um die Zukunft. Im Weiteren Verlauf belasten hochschulmedizinische Therapieverfahren wie Chemo- oder Strahlentherapie den Organismus von Krebspatienten bis ans Extreme.

Daher ist es wichtig, schädliche Substanzen auszuleiten und den Körper zu entgiften. Das gelingt mit Hilfe von komplementären Ausleitungsverfahren, die wir bei Krebspatienten in der Regel als individuell auf die bestehenden Möglichkeiten des Patienten abgestimmte Kuren durchführen. Dabei ist es wichtig, auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr über den Tag verteilt zu achten. In der Regel genügt dazu die Zufuhr mehrerer Liter stillen Wassers. Um seine Gesundheit zu erhalten benötigt der Mensch in Abhängigkeit von Körpergewicht und Umgebungstemperatur 2,0-2,5 Liter Flüssigkeit. Diese Menge steigt bei starkem Schwitzen, bei Erkrankungen und Fieber, aber auch unter Chemo- und Strahlentherapie. Wir empfehlen einen Teil dieser Flüssigkeit, abgestimmt auf die individuelle Ausscheidungsmöglichkeit, ansteigend als basische Heiltees, bestehend aus bitteren Teesorten zu sich zu nehmen.

Im Zusammenhang mit ausleitender Therapie ist zu beachten, dass es initial zu Reaktionen einer Erstverschlimmerung der Symptome für den Organismus kommen kann, da die zu entgiftenden Stoffe über die Blutbahn und das Lymphsystem zu den Ausscheidungsorganen transportiert werden müssen und deshalb im Organismus zirkulieren. Diese Erstverschlimmerung klingt nach wenigen tagen ab und sollte nicht als schlechtes Zeichen der eingeleiteten Therapie verstanden werden.