biophysikalische Medizin

In der Physik, der Basis aller Naturwissenschaften, haben sich in unserem Jahrhundert aufgrund der Erkenntnisse der Quantenphysik mehrere Paradigmenwechsel vollziehen müssen und diese haben Konsequenzen auch für andere Wissenschaften einschließlich der Medizin. Im Weltbild des 19. Jahrhunderts ist Materie aus unteilbaren Atomen aufgebaut. Doch schon Max Planck vermutete eine Kraft, die Atomteilchen in Schwingung versetzt und die Materie zusammenhält. Auch Einstein schrieb den Elementarteilchen der Atome eine Welleneigenschaft zu, und im Streuexperiment konnte inzwischen zwischen Quarks dieser Wellencharakter ebenfalls nachgewiesen werden.

1954 berichteten Wissenschaftler von natürlichen Schwingungen unserer Erdatmosphäre. Diese sogenannten Schumann-Wellen mit einer Frequenz von 7,83 Hz gleichen messbaren Schwingungen im menschlichen Organismus. Zeilinger belegt für die Quantenphysik: Information ist der Urstoff des Universums und die physikalische Welt besteht aus Information. Wheeler formuliert: Energie und Materie sind nur Oberflächenphänomene.

Als Träger dieser Information werden mehrere physikalische Phänomene diskutiert, im Organismus u.a. elektromagnetische Schwingungen bzw. ultraschwache elektromagnetische Lichtsignale, sogenannte Biophotonen, die Popp in aufwändigen Untersuchungen nachgewiesen hat. In der biophysikalischen Medizin wird derzeit davon ausgegangen, dass alle biochemischen Reaktionen im lebenden Organismus von dieser ultraschwachen elektromagnetischen Strahlung gesteuert, koordiniert und reguliert werden. Der menschliche Körper besteht aus 80 Billionen Zellen. Jede Körperzelle hat eine eigene Schwingung. Da sich die Zellen in Zellgruppen und einzelne Organe aufteilen, schwingen diese innerhalb einer Gruppe in derselben Frequenz.

Das Wort aus dem Lateinischen stammende Wort Resonanz bedeutet widerhallen, zurückschallen. Das Phänomen stammt aus der Akustik und ist jedem musikalisch Interessierten gewärtig, wenn er z.B. von Resonanzkörper spricht. Und was für Schallwellen gilt ist physikalisch für jede Wellenform gültig, auch für elektromagnetische Wellen.

Es ist bekannt, dass in der Physik zur Beschreibung des Lichtes zwei physikalische Theorien gleichwertig nebeneinander stehen und sich wechselseitig nicht widerlegen lassen: Licht als Teilchen (Photonentheorie der Quantenphysik) und Licht als elektromagnetische Welle (Wellentheorie der Newton´schen mechanischen Physik). Das macht auch Sinn, handelt es sich doch wahrscheinlich um zwei unterschiedliche „Kondensationszustände“ von Information, wie sie schon seit mehr als zweitausend Jahren auch in der chinesischen Medizin als Yin und Yang beschrieben werden.

Jedes Organ, jedes Organsystem und jedes Lebewesen als Ganzes besitzt eine aus unzähligen Einzelinformationen zusammengesetzte spezifische elektromagnetische Gesamtinformation, auch als Felder bezeichnet. Diese bestehen sowohl aus physiologischen, harmonischen, kohärenten Signalen, als auch aus pathologischen, disharmonischen, dekohärenten Schwingungen.

Krankheit gemäß Quantenphysik ist demnach eine Störung der Interferenz kohärenter Wellenfunktionen mit Entstehen einer Dekohärenz. Heilung ist die Wiederherstellung der kohärenten Wellenfunktion aus einer Dekohärenz. Therapieverfahren wie die Bioresonanztherapie oder die Vitalfeld-Therapie wurden aus dieser quantenpysikalischen Betrachtung heraus entwickelt.