Eisentherapie nach SIHO

Die Eisensubstitutionstherapie in unserer Praxis erfolgt nach von der Swiss Iron Health Organisation erarbeiteten und standartisierten Vorgehen in Diagnostik und Therapie SIS. Die Besonderheit von SIS liegt in der Diagnostik eines erhöhten Eisenbedarfs im Stadium des sogenannten Eisenmangelsydroms (IDS) noch bevor Veränderungen im roten Blutbild im Endstadium der Eisenmangelanämie zu erkennen sind. Dazu werden neben objektiven Kriterien aus Labordaten auch subjektive Kriterien bestimmter Symptome zur Formulierung der Verdachtsdiagnose herangezogen.

Sind nach Erhärtung der Verdachtsdiagnose durch signifikant positiven klinischen Symptomenscore (subjektive Kriterien) und Erhärtung durch spezifische Labordaten nach Blutabnahme (objektive Kriterien) die Indikation für eine intravenös applizierte Eisentherapie gegeben und Kontraindikationen ausgeschlossen, erfolgt zunächst eine intravenöse Aufsättigung nach Berechnung der individuell erforderlichen Eisenmenge sowie die Festlegung der Einzeldosierungen und Zeitintervalle. Zwei Wochen nach der letzten Infusion erfolgt eine Therapiekontrolle, im Erfolgsfalle eine zweite Therapiekontrolle nach 3 Monaten zur Beurteilung der Nachhaltigkeit der Therapie und Berechnung der individuellen Erhaltungsdosis und Applikationsform.

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