Hormontherapie

Gleich zu Anfang muss eine begriffliche Differenzierung erfolgen: Die in meiner Praxis durchgeführten Hormontherapien haben nichts mit der aus hochschulmedizinischen Fachdisziplinen wie Onkologie, Gynäkologie, Endokrinologie u. a. bekannten Hormon-Ersatztherapie (HET) zu tun. Bei der Hormon-Ersatztherapie werden synthetische Hormonpräparate eingesetzt, die sich von naturidentischen Hormonen biologischer Systeme chemisch unterscheiden und dadurch ein gegenüber biologischen Systemen verändertes Wirkspektrum haben und haben sollen.

natürliche humanidentische Steroid-Hormontherapie
Der in meiner Praxis angebotenen Hormontherapie mit natürlichen humanidentischen Hormonen liegen im Gegensatz zur Hochschulmedizin mit chemisch veränderten Hormonanaloga andere Therapieziele zugrunde. Die wesentlichen Unterschiede zum hochschulmedizinischen Konzept sind:

  • die Verwendung ausschliesslich natur- und humanidentischer Hormone, die nach dem sogenannten Russel-Marker-Verfahren aus der Yamswurzel, also pflanzlicher Herkunft, gewonnen werden
  • das Therapieprinzip ist eine Hormon – Ergänzungs – Therapie ( nicht: Ersatz-Therapie) und folgt substitutionstherapeutischen Prinzipien ähnlich wie in der orthomolekularen Mikronährstoffmedizin
  • es erfolgt nie die solitäre Substitution nur eines Hormones allein, sondern immer in ergänzender Kombination mit seinen physiologischen Mit- und Gegenspielen in geringerer Dosis
  • wirkt auf andere hormonelle Regelkreise (z.B. Schilddrüsehormone, hormonelle Stressachse, Glucokortikoide, Mineralcorticoide) regulierend ein
  • humanidentische Hormone können und sollen innerhalb der körpereigenen Steroidhormonsynthese auch in andere Hormone umgewandelt werden, da körpereigene Regelmechanismen den Bedarf an Steroidhormonen am besten erkennen und einstellen
  • berücksichtigt die gesamtkörperlichen Wirkungen von Hormonen, also nicht nur das genitale, sondern auch das extragenitale Wirkungsspektrum bioidentischer Hormone

Mehr über den Einsatz von bioidentischen Steroidhormonen erfahren Sie  hier

Phytohormone
Den genannten Vorteilen einer Substitutionstherapie mit natürlichen humanidentischen Hormonen gemäß, setzen wir hormonanalog wirkende Präparate pflanzlicher Herkunft, sogenannte Phytohormone als Monosubstanzen in unserer Praxis kaum noch und nur in ausnahmebegründeten Fällen ein.

Prohormone