IHHT

Das Therapieverfahren ist zwanzigjähriger russischer Forschungsarbeit zu verdanken, die die Auswirkungen von Sauerstoffmangel auf den Organismus untersucht hat. Ausgehend von der Beobachtung, dass Leistungssportler ihre Leistungsfähigkeit bei sogenanntem Höhentraining in Atemluft mit geringerem Sauerstoffgehalt erheblich steigern können, wurde die Intermittierende-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie (IHHT) entwickelt und auf regulative Umstellungen im Organismus hin untersucht. Intermittierend bedeutet, dass dem Organismus wechselweise Phasen mit niedrigem (zwischen 14 bis 9%) und erhöhtem (36%) Sauerstoffgehalt in der Atemluft (normal um 21,5%) bei isobaren Druckverhältnissen in mehreren Zyklen über eine Sauerstoffmaske angeboten wird.

Neben einer vermehrten Produktion roter Blutkörperchen durch Ausschüttung von Erythropoetin kommt es zur Ausschüttung bestimmter Hormone, zur Gefäßregeneration und -neubildung und sogar zur Aktivierung körpereigener Stammzellen. Ein wesentlicher Effekt der Therapie besteht aber darin, dass defekte Mitochondrien so geschädigt werden, dass sie von der Zelle abgebaut werden und sich nach mehrfacher Anwendung der IHHT nur noch gesunde, funktionsfähige Mitochondrien weiter vermehren können. Deshalb setzen wir das Verfahren bevorzugt in der Behandlung sogenannter sekundärer Mitochondriopathien in Kombination mit anderen mitochondrialen Therapien ein.

Da sekundäre Mitochondriopathien sich immer als Multisystem-Erkrankungen äußern, kommt das Verfahren in Betracht bei z.B.:

chronischem Fatigue-Syndrom und Burn-Out
Fibromyalgie
multiple Chemikaliensensitivität
Herzerkrankungen und Hypertonie
Asthma bronchiale
neurologische Systemerkrankungen
Tinnitus
Depressionen
posttraumatische Belastungsstörungen
geschwächtem Immunsystem
Allergien
Autoimmunerkrankungen
gastrointestinale Erkrankungen und Verdauungsstörungen
Stoffwechselerkrankungen, Diabetes mellitus Typ II
Migräne
Schlafstörungen

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