integrative Medizin

Integrative Medizin ist der Brückenschlag zwischen Schulmedizin und Komplementärmedizin. Ich sehe darin die Medizin der Zukunft: Die Kombination von Methoden der Hochschulmedizin mit etablierten Verfahren der Erfahrungs- und Komplementärmedizin.

Klassische westliche Naturheilkunde, traditionell europäische Medizin, ostasiatische Medizinsysteme (wie z.B. traditionell chinesische Medizin, japanische Kampo- oder tibetische Medizin und indische Ayurveda-Medizin). Ebenso Methoden der Komplementärmedizin (wie z.B. Homöopathie, Neuraltherapie und Akupunktur), aber auch biophysikalisch-energetische Methoden mit klinischer Evidenz (wie z.B. Low-Level-Lasertherapie, elektromagnetische, mikrostrombasierte und biophotonische Therapieverfahren), die sich aus Weltraummedizin und Quantenphysik entwickeln. Auch therapeutische Konsequenzen die sich moderner Biochemie und Zellbiologie sowie personalisierter Pharmazie, molekular- und epigenetischer Forschung ergeben – sie alle müssen zu einer modernen, umfassenden und person-zentrierten Medizin kombiniert werden können.

Ziel muss es sein, die individuell beste Therapie für den Patienten zu finden, Summationseffekte durch Kombination verschiedener medizinischer Denkmodelle im Therapieerfolg zu erreichen, die Selbstheilungskräfte des Organismus zu stärken und Nebenwirkungen soweit wie möglich zu reduzieren.

Integrative Medizin legt großen Wert auf das individuelle Gespräch, eine intensive Arzt-Patient-Beziehung, die Stärkung der Eigenverantwortung des Patienten auch im Sinne der Entwicklung von Gesundheitskompetenz. Sie bezieht den Ansatz der Salutogenese Antonowsky´s und Schulungen zu Selbsthilfemöglichkeiten in die Therapie mit ein. Sie liebt den Einsatz von nebenwirkungsarmen, natürlichen Therapiestrategien.