Oxyvenierung

Bei der Oxyvenierung nach Regelsberger wird reiner medizinischer Sauerstoff in kleinen Mengen durch eine intravenöse Infusion dem Körper zugeführt. Nach jahrzehntelanger Forschungsarbeit hat Dr. Regelsberger diese Methode eingeführt und zu einer gefahrlosen aber hochwirksamen Therapie entwickelt.

Die dem Blut zugeführten kleinen Sauerstoffbläschen führen dabei zur Bildung von gefäßerweiternden und entzündungshemmenden Gewebshormonen, Hemmung der Thrombozytenaggregation und deutlichen Durchblutungsförderung bis in die kapillären Abschnitte des Gefäßsystems. Es vermehren sich eosinophile Granulozyten, dadurch wird die Immunlage des Körpers positiv beeinflußt und die körpereigenen Abwehrkräfte gestärkt. Zudem kommt es zu einer vermehrten Bildung körpereigener Radikalfänger. Damit ist Oxyvenierung auch ein potentes Verfahren im Rahmen der Prävention.

Es kommt zu einer anhaltenden Besserung des Allgemeinbefindens, Steigerung von Vitalität und Leistungsfähigkeit sowie deutlicher Verbesserung von Atemfunktion und Schlafqualität. Dieser Effekt tritt auch bei Erschöpfungszuständen, depressiven Verstimmungen, postoperativ und nach Behandlung von Krebs mit Chemo- oder Strahlentherapie auf. Patienten mit chronischen Infektionskrankheiten profitieren ebenfalls.

Indiziert ist Oxyvenierung bei allen Arten von Durchblutungsstörungen wie:

  • arterielle Verschlusskrankheit (Claudicatio intermittens, Raucherbein)
  • Folgen von Diabetes mellitus (diabetische Angiopathie)
  • Ulcus cruris
  • Ausschwemmung von Ödemen
  • Raynaud- Syndrom
  • cerebrale Durchblutungsstörungen mit: Gedächtnis- oder Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Schwindel Demenz, Schlaganfall
  • Tinnitus, Hörsturz, Schwindel, Morbus Meniere
  • Glaukom, Makuladegeneration, Optikusatrophie, diabetische Retinopathie Zentralarterienverschluss, Zentralvenenthrombose
  • cardiale Durchblutungsstörungen: Angina pectoris, koronare Herzkrankheit, nach Myocardinfarkt
  • erektile Dysfunktion

Ferner bei allen Allergien und Entzündungen:

  • Heuschnupfen
  • Asthma bronchiale
  • (chronische) Sinusitis
  • Nahrungsmittelallergieen
  • Ekzeme, Neurodermitis, Psoriasis
  • chronisch entzündliche Darmerkrankungen einschliesslich Colitis ulcerosa, Morbus Crohn
  • Die Durchführung sollte zur optimalen Wirksamkeit als „Kur“ durchgeführt werden:
  • Erstbehandlung: 20 mal, d.h. etwa 4 Wochen bei 5x wöchentlicher Anwendung
  • Folgebehandlungen: 10 mal, d.h. etwa 2 Wochen lang, nach 4 – 6 Monaten wiederholt , also 2 oder 4 mal pro Jahr, je nach Symptomatik
  • oft führen wir die Oxivenierung auch in Ergänzung zur intravenösen Lasertherapie durch.

Die Oxyvenierung erfolgt im Liegen. Es werden mit dem Oxivenierungsgerät 10 – 50 ml medizinischen Sauerstoffs in ansteigender Menge pro Tag über einen keimsicheren Filter mit einer Geschwindigkeit von 1 bis 2 ml/min verabreicht. Die Sauerstoffzufuhr erfolgt über sehr dünne Kanülen, der Einstich ist kaum zu spüren. Nach Ende der Oxyvenierung ist eine Ruhezeit von ca. 30 Minuten einzuhalten.

Während der Kurphase sollten Leistungssport und größere körperliche Anstrengungen vermieden werden. Die Einnahme von Prostazykline hemmenden Schmerzmitteln oder Kortison kann zur Beeinträchtigung der Wirkung der Oxivenierung führen. Antioxidantien sollten zeitversetzt zur Therapie eingenommen werden. Die Oxyvenierung bewirkt keine Veränderung der Gerinnungswerte (Quick).

Die positive Wirkung der Oxyvenierung ist abhängig von der Schwere der Grunderkrankung(en): Manchmal tritt eine Wirkung schon während der ersten Behandlung auf, bei manchen Patienten wird der gewünschte Erfolg erst in einigen Wochen erreicht.

Wie bei jeder wirksamen Therapie können auch bei der Oxyvenierung unerwünschte Wirkungen auftreten. Selten treten ein Druckgefühl in der Brust, Hustenreiz, Müdigkeit, Kopfdruck und Gesichtsröte auf. Gelegentlich kann es zur Aktivierung von chronischen Infekten kommen.


Aus rechtlichen Gründen müssen wir darauf hinweisen, dass die Oxivenierung ein Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin ist, das nicht zu den allgemein anerkannten Methoden der Schulmedizin gehört. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der Oxivenierung beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten der Therapierichtung selbst und werden von der herrschenden Schulmedizin nicht anerkannt.