biophysikalische Gefäßtherapie

Im Verlauf der letzten Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts begannen Physiker sich eingehend mit der Wirkung elektomagnetischer Felder auf biologische Systeme zu beschäftigen. Als elektromagnetische Felder mit therapeutischer Relevanz wurden dabei Felder mit niedrigem Flußdichteintervall und zeitlicher Änderung der Flußdichte identifiziert, sogenannte Wechselfelder. Im Jahre 1999 pubizierte der russische Physiker W. A. Kafka ein Wechselfeld im Bereich geomagnetischer Intensität, das in der Lage ist, die kapillare Durchblutung in biologischen Systemen anzuregen und zu steigern. Die Wirkung dieser Signalkonfiguration auf den Menschen wurde in den Folgejahren unter großem technischem Aufwand am Institut für Mikrozirkulation in Berlin von Dr. R. Klopp eingehend in mehreren klinischen Studien untersucht und bestätigt.

Microzirkulation

Dabei scheint die Anregung der spontanen arteriolären Vasomotion eine zentrale taktgebende Rolle mit dem größten Einfluß auf den Verteilungszustand im kapillären Gefäßnetz zu spielen. Unter spontaner alveolärer Vasomotion wird die Fähigkeit kleinster Arterien beschrieben, den Tonus ihrer Muskulutur zu verändern und dadurch den Anteil der mit Blutzellen perfundierten Kapillaren zu erhöhen. Dieser Vorgang findet physiologisch spontan rhytmisch mit einer Frequenz von 3 Schwingungen pro Minute statt, weniger Spontanschwingungen werden nur in pathologisch veränderten Arealen, etwa im Bereich von Ulzerationen am Fußknöchel bei Diabeteserkrankung gefunden. Durch Einwirkung der Signalkonfiguration des elektromagnetischen Feldes kann also die Durchblutung in erkrankten Arealen wieder verbessert und damit die Heilungschance deutlich verbessert werden. Auch dies konnte am Institut für Mikrozirkulation durch R. Klopp eindrucksvoll belegt werden.

Indikationen der biophysikalischen Gefäßtherapie stellen demnach alle Erkrankungen dar, die durch eine gestörte kapilläre Durchblutung, insbesondere Mikroangiopathien infolge von Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus verursacht sind.

Da eine stimulierte kapillare Durchblutung direkte Auswirkungen auf eine verbesserte Versorgung der extrazellulären Matrix hat, nutzen wir die Wirkungen der biologischen Gefäßtherapie auch durch gleichzeitige Anwendung mit Injektions- und Infusionstherapien um deren Wirkung bis in den kapillären Bereich hinein zu verbessern.

In einer 2013 in unserer Prüfarztpraxis durchgeführten Studie konnten wir die Wirkung der biophysikalischen Gefäßtherapie auf eine verbesserte vegetative Adaptionsfähigkeit bei 11 Probanden anhand 58 verbesserter von insgesamt 66 untersuchten Meßgrößen der Herzratenvariabilität innerhalb eines Zeitraums von 6 Wochen nachweisen.


Aus rechtlichen Gründen müssen wir darauf hinweisen, dass die biophysikalische Gefäßtherapie ein Verfahren der naturheil-kundlichen Erfahrungsmedizin ist, das nicht zu den allgemein anerkannten Methoden der Schulmedizin gehört. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der biophysikalischen Gefäßtherapie beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten der Therapierichtung selbst und werden von der herrschenden Schulmedizin nicht anerkannt.